Bündnis gegen KOD“ auch gegen Einsatz des KOD auf dem Stühlingerkirchplatz



Pressemitteilung 7.5.2014

Bündnis gegen KOD“ auch gegen Einsatz des KOD auf dem Stühlingerkirchplatz



Zum Tagesordnungspunkt im Hauptausschuss am Montag und im KJHA am Dienstag „Sicherheitsituation im Stühlinger und anderswo“

Kommunalwahlkampf darf nicht als Katalysator für einen KOD auf dem Stühlingerkirchplatz dienen! 


Auf der Tagesordnung im Hauptausschuss des Gemeinderates und im KJHA stand die „Sicherheitssituation im Stühlinger und anderswo“. Berichtet wurde über Fakten und Gerüchte rund um das Thema Stühlingerkirchplatz.

„Mit Sorge registrieren wir z.B. Kommentare auf den BZ-Seiten, in denen ein Einsatz des KOD gegen Drogendealer, jugendliche Flüchtlinge und Gewalttäter vorgeschlagen wird. Dies ist Sache der Polizei und von ausgebildeten Streetworkern, genau dies kann und soll der KOD gar nicht leisten.
Auch die Überwachung von Gottesdiensten oder Patrouillen zur Unterstützung der Polizei haben nichts mit dem Auftrag eines KOD zu tun. Solche Kommentare unterstützen jedoch unser Argument, weshalb ein KOD gar nicht hätte beschlossen werden sollen: denn sobald der KOD beschlossen ist, wird über weitere Einsatzorte nachgedacht. Der KOD auf dem Augustinerplatz war der erste Schritt, schon wird über den Einsatz auf dem Stühlingerkirchplatz diskutiert“,
so Sebastian Müller von Junges Freiburg.

Kilian Flaig von der Linken Liste warnt auch vor anderen Schnellschüssen: „Die vom Runden Tisch organisierten Platzbesetzungen, zweimal die Woche von 18 bis 21 Uhr, können weder die Kriminalität noch das Müllproblem eindämmen. Es bleibt vielmehr der 
Eindruck eines vom Wahlkampf getriebenen Aktionismus. Dabei werden weiter Stereotypen gepflegt, statt die Fakten zu sehen.
Der Stühlingerkirchplatz wurde und wird von vielen höchst unterschiedlichen Gruppen genutzt. Die Polizei geht von keiner übermäßigen Steigerung der Kriminalität aus.“

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